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68. Jahrestag des Massakers von Lidice

Aus Anlass des 68. Jahrestages des Massakers von Lidice erklärte der Beauftragte für grenzüberschreitende und internationale Zusammenarbeit im Landesvorstand des sächsischen Landesverbandes der Partei DIE LINKE Heiko Kosel:

Als sogenannte "Vergeltungsmaßnahme" gegen den tschechischen antifaschistischen Widerstand, insbesondere das Attentat auf den berüchtigten SS-Obeergrppenführer Heydrich, verübte die faschistische deutsche Okkupationsmaschinerie am 10. Juni 1942 in der tschechischen Gemeinde Lidice an wehrlosen Menschen ein grausamens Massaker. Die 173 männlichen Einwohner von Lidice wurde sofort erschossen. Bis auf die nach der NS-Rassenideologie zur `Eindeutschung` vorgesehenen, wurden alle Kinder durch Auspuffgase in speziell dafür umgebauten Autos umgebracht. Die Frauen wurden – zur `langsamen Liquidierung`- in das KZ Ravensbrück deportiert. Die Gemeinde Lidice wurde dem Erdboden gleichgemacht; die Häuser wurde zuerst niedergebrannt und dann der Rest gesprengt.

Für den sächsischen Landesverband der Partei DIE LINKE ist es selbstverständlich, dass er auch in diesem Jahr bei den Gedenkveranstaltungen in Lidice vertreten sein wird. Ist doch die am 15. Jahrestag des Massakers von Lidice ausgesprochene Mahnung Albert Schweitzers, alle Tendenzen der Unmenschlichkeit zurückzuweisen, von bleibender Aktualität. Wir wollen als sächsische LINKE an dieser Stätte des Mahnens und Gedenkens deutlich machen, dass wir bereit sind, alles zu tun, damit Lidice für immer auch ein Symbol des schließlich erfolgreichen antifaschistischen Kampfes sowie Ausdruck des Willens der Völker bleibt, in Frieden und Freundschaft zusammenzuleben. Der 1955 auf dem Territorium der Gemeinde Lidice eröffnte "Park des Friedens und der Freundschaft" ist dafür in besonderer Weise geeignet.

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