Heiko Kosel Startseite

Siedlungsgebiet der Sorben nicht der Braunkohle opfern – beschlossener Bestandteil LINKER Energiestrategie

Zu den Ergebnissen des Landesparteitages der sächsischen LINKEN vom vergangenen Sonnabend erklärt der europa- und minderheitenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Heiko Kosel:

DIE LINKE des Landesverbandes Sachsen steht zu ihrem im Wahlprogramm in Bezug auf das sorbische Volk gegebenen Wort, sich eindeutig und kompromisslos für den Erhalt seines Siedlungsgebietes einzusetzen.

In den „Eckpunkten zur Energiestrategie der LINKEN Sachsen – für ein zukunftsfähiges Energieprogramm Sachsen 2020“ spricht sich die Partei für einen geregelten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung aus und stellt fest, dass mit den bisherigen sächsischen Tagebauen und Tagebauen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt ausreichende Mengen an Braunkohle zur Verfügung stehen. Der nachfolgende Satz ist ein klares Bekenntnis zur Einleitung einer Wende in der Energiepolitik in der Lausitz: „Die ausstehende Überarbeitung des Landesentwicklungsplanes und der betreffenden Regionalpläne sollen das berücksichtigen. Die weitere Umsiedlung von Einwohnerinnen und Einwohnern im sorbischen Siedlungsgebiet sowie die weitere landschaftliche Zerstörung einer Kulturlandschaft lehnt DIE LINKE in Sachsen daher ab.“

Ungeachtet vorhandener kontroverser Meinungen zur Zukunft von Braunkohle und damit verbundener Landschaftszerstörung bleibt die Partei auch minderheitenpolitisch bei ihrem Standpunkt, dass das Siedlungsgebiet des sorbischen Volkes unantastbar sein muss und nie und nimmer wirtschaftlichen Interessen geopfert werden darf. Das Bekenntnis zu den Sorben ist für die Partei DIE LINKE kein Lippenbekenntnis.

15. November 2010

Sitemap | Impressum | Kontakt