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Heiko Kosel erneut Stiftungsratsmitglied

Als einer von den vier sorbischen Mitgliedern aus der Oberlausitz des Rates der Stiftung für das sorbische Volk wurde erneut Heiko Kosel gewählt. Heiko Kosel gehört damit bereits in der dritten Wahlperiode dem Stiftungsbeirat an. Der Bundesvorstand hatte die Aufgabe, auf seiner Novembersitzung aus insgesamt 18 Bewerbern die Vertreter des sorbischen Volkes aus der Oberlausitz zu wählen. Nach der Wahl erklärte der Linksabgeordnete, dass er sich eine stärkere Verjüngung des Gremiums gewünscht habe, waren doch acht junge Sorbinnen und Sorben mit einer Kandidatur angetreten. Der Stiftungsrat stehe vor wichtigen Entscheidungen und dürfe nicht den von Bund und auch von den beiden Ländern Sachsen und Brandenburg auferlegten so genannten Sparzwängen erliegen. „Grundsätzlich sollten Entscheidungen unter dem Primat der effektiven Pflege der sorbischen Sprache und Kultur getroffen werden und nicht unter dem aufgezwungenen Primat der angeblichen Sparzwänge, die in Wirklichkeit eine Mittelkürzung bedeuten“, erklärte er gegenüber der Zeitung Serbske Nowiny.

Heiko Kosel werde sich auch um die Einbeziehung der jungen Bewerberinnen und Bewerber in die kulturpolitischen Überlegungen der Stiftung kümmern. „ Das ist ein Potential, das nun nicht brach liegen bleiben darf“, bemerkte er.

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