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Lauenzentrum gründlich abwägen

„Für das Profil und die Ausmaße des in Bautzen geplanten so genannten Lauenzentrums müssen die in Sachsen vorliegenden aussagefähigen Daten für Bevölkerungsentwicklung und Kaufkraftentwicklung für Bautzen und sein Umfeld wie auch für die Region aufs genaueste bedacht und darf dabei nicht mit Wunschdenken an das Projekt gegangen werden."

Das betonte Heiko Kosel (Die Linke) nach einer Anfrage bei sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok. Der Minister hatte in seiner Antwort darauf verwiesen, dass eine Aussage zur Kaufkraftentwicklung von der BBH Handelsberatung vorliege und dass diese jährlich prognostiziert werde, wie erst unlängst im Juli 2011 erfolgt.

„Den Tatsachen müssen man sachlich in die Augen schauen“, meint der Landtagsabgeordnete. Für die künftige Bevölkerungs- und Kaufkraftentwicklung wird ein Rückgang prognostiziert, stellt sogar der Wirtschaftminister fest, verweigerte sich aber der Aussage, welche Großeinkaufszentren in Sachsen sich bisher als überdimensioniert und somit falsch konzipiert und realisiert erwiesen haben.“ Darin darf sich Bautzen nicht auch noch einreihen“, erklärt Heiko Kosel.

Ein neues Einkaufzentrum darf auf keinen Fall zu Lasten der zahlreichen Einzelhändler im Zentrum der Stadt und zu Schaden von Einkaufzentren in der Oberlausitz entstehen, unterstreicht Heiko Kosel. Konkurrenz belebe nicht nur das Geschäft, ungebändigte Konkurrenz vernichte aber auch so manches Geschäft.

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