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Domowina-Chef bei bildungspolitischem Arbeitsgespräch in der Linksfraktion / Schulinitiativen-Treffen zu sorbischen Schulen

Zu einem bildungspolitischen Arbeitsgespräch hat die Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag heute den Vorsitzenden der Domowina, Dawid Statnik, begrüßt. Seitens der Fraktion nahmen an dem Gespräch Fraktionsvorsitzender Dr. André Hahn, die bildungspolitische Sprecherin Cornelia Falken, Heiko Kosel, Sprecher für Minderheitenpolitik, und die Bürgerbeauftragte der Fraktion, Andrea Roth, teil, zugleich Koordinatorin der landesweiten Schulinitiativen-Treffen. Dabei wurde vereinbart, dass noch in diesem Jahr ein Treffen der sächsischen Schulinitiativen zum Thema „Sorben und sorbisches Schulwesen“ stattfinden wird.

Nach dem Gespräch sagte Domowina-Vorsitzender Dawid Statnik:

„Die Grundlagen der Schulpolitik in Sachsen und Brandenburg müssen so gestaltet werden, dass sie das sprachliche Überleben des sorbischen Volkes ermöglichen. Bei dieser Herausforderung gibt es in beiden Ländern noch Handlungsreserven, die zielstrebig ausgelotet und in der Praxis ausgeschöpft werden müssen.“

Der sorbische Abgeordnete und minderheitenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Heiko Kosel, ergänzt:

„Unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in Brandenburg und der dortigen Auseinandersetzung über die Zukunft des Witaj-Projektes hat sich die sächsische Landtagsfraktion der LINKEN mit dem Vorsitzenden der Domowina über das sorbische Schulwesen beraten.

Die Debatte über die zukünftigen Strukturen des Föderalismus in Deutschland bekommt durch die Sorben und ihre berechtigten Ansprüche an das Bildungswesen einen zusätzlichen wichtigen Impuls. Denn die Verantwortung für die Förderung der sorbischen Sprache in der Schule darf nicht an Ländergrenzen Halt machen, ja hier ist aus minderheitenpolitischer Sicht auch der Bund in Mitverantwortung.“

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