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Keine Veränderung zu Lasten der sorbischen Sprache

Landtagsabgeordneter Heiko Kosel unterstützt die Forderung der Domowina an die Landesregierung, wie sie auf der jüngsten Beratung des Bundesvorstandes geäußert wurde, sämtliche Kürzungen im sorbisch/wendischen Bildungsbereich in Brandenburg zurückzunehmen. Die vorgesehen Evaluierung des Witaj-Unterrichts, eines Projekts zur Vitalisierung der niedersorbischen Sprache, dürfe auf keinen Fall verbunden sein mit einschneidenden Veränderungen im zweisprachigen Unterricht. „ Wie will man sachlich etwas prüfen, wenn man während des Prüfvorgangs den Sachverhalt verändert“, kritisiert Heiko Kosel. Eine wissenschaftliche Evaluation der niedersorbischen Unterrichtsangebote im Land Brandenburg sei nur sinnvoll, wenn sie zum Zwecke der positiven Entwicklung beim Erhalt der sorbischen Sprache betrieben wird. „Wer bisher erfolgreich praktizierte Modelle der Vermittlung der sorbischen Sprache an Schulen in Frage stellt, stellt letztlich auch seine Treue zur Landesverfassung in Frage.

Und im Übrigen: Wenn die verantwortliche Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Dr .Münch, am Wochenende auf der Kundgebung in Cottbus gegen Neonazis für eine bunte Stadt Cottbus plädierte, so sollte sie dessen eingedenk sein, dass zur bunten Stadt auch die sorbische Sprache als eine besondere sprachliche Farbe gehört.

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