Heiko Kosel Startseite

Beteiligung am Projekt gegen Diskriminierung von Roma

02.02.2014

Der minderheitenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Heiko Kosel, hat ein Projekt gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma initiiert und selbst mit einem konkreten Vorhaben begonnen. Dazu erklärt er:

„In Zeiten, in denen fast in der gesamten EU die Sinti und Roma von Vorurteilen und offenem Rassismus betroffen sind, muss jeder, der es mit humanitärer Hilfe ernst nimmt, auch selbst tätig werden. Deshalb habe ich einem Mädchen einer Roma-Familie den Weg zur Ausbildung geebnet und auch die Kosten für die Ausbildung im benachbarten Varnsdorf zur Köchin an der dortigen Fachoberschule für Dienstleistungen und Tourismus übernommen.

Angesichts der von NPD-Wahlplakaten gegen Roma verbreiteten Unterstellung sozialen Missbrauchs brauchen wir mehr gesellschaftliches Engagement. Politiker, Unternehmer und Gewerkschaften in Tschechien und Sachsen sind angehalten, die Erweiterung des Projekts zur Ausbildung von Roma- Jugendlichen zu unterstützen. Angehörige der Roma gehören in der EU zu den am stärksten diskriminierten Bürgerinnen und Bürgern. Und das geschieht vor unserer Tür. Die Strategie der EU zur Beseitigung der Diskriminierung erfolgt nicht mit der nötigen Konsequenz und dem erwarteten Erfolg. Auch deshalb ist ein stärkeres zivilgesellschaftliches Engagement nötig.“

Die Kosten für die Ausbildung der Jugendlichen zur Köchin, wie für Berufskleidung, Bücher und andere Ausgaben, trägt der Abgeordnete, die Schule verzichte auf das Schulgeld. „Oft scheitert die Befreiung der Roma aus ihrer sozialen Ausgrenzung an Kleinigkeiten in der Gesellschaft, die mit gutem Willen und Engagement überwunden werden können“; betont Heiko Kosel.

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